Nikitas Reise beginnt nach seinem ersten Studium im Bereich Informatik. „Das macht mir keinen Spaß, ich kann’s eh nicht.“, sprach er und machte sich auf den Weg ein Mann zu werden. Besser gesagt: auf den Weg seine Bestimmung zu finden. Er begab sich auf Umwege, schnupperte in den Arbeitsalltag eines Telemarketers, Umzughelfers, Türstehers und Bandarbeiters, erzielte Erfolge als Kampfsportler, verkaufte Schmuck aus dem Kofferraum, absolvierte ein zweites Studium in den Bereichen Philosophie und Rhetorik. Doch irgendwie war`s das auch nicht.

 

Glaubt man nun an Zufälle oder an Schicksal – eines Tages hat sich sein Leben schlagartig verändert. Es war der Tag, an dem er seine erste Comedy Show sah. Die Begeisterung über die Wortgewalt, den Witz, den Humor und die Bühnenpräsenz beeindruckten ihn so sehr, ja man könnte meinen, er habe alle weiteren Geschehnisse förmlich angezogen.

 

Am selben Abend noch begegnete er dem Kabarettisten Klaus Birk, der nach nur wenigen Minuten, die er Nikita zugehört hatte, sagte: „Deine Geschichten sind geil! Wieso erzählst du sie nicht auf der Bühne?“.

 

Und nur zwei Wochen später stand er auf der Bühne. Und erzählte. Über seine kasachischen Wurzeln. Seine russische Clique in seiner schwäbischen Heimat. Über die Erziehungsmethoden eines russischen Vaters. Und darüber, wie erschlagen er war, als er und seine Kumpels zum ersten Mal ein Pornoheft sahen.

 

Seitdem erzählt Nikita. Genauer: Seit Ende 2015. Er macht kein Stand-Up, allein schon deswegen nicht, weil er während seiner Performance sitzt. Er ist mit seinen Geschichten neu und einzigartig , und gleichzeitig taucht er in eine Welt ab, in der sich jeder wiedererkennen kann. Seine Erzählungen porträtieren Nikitas Jugend, gefärbt von russischen Einflüssen, zahlreichen unfassbaren Erlebnissen und der einen wichtigen Frage: Was bedeutet es denn, ein richtiger Mann zu sein? Nikitas Reise ist noch längst nicht zu Ende. Sie fängt gerade erst so richtig an. Und wer möchte, den nimmt er auf diese Reise mit.


 

Kritiken
„Nikita Miller macht etwas, was ich noch nie gesehen habe: er erzählt witzige Geschichten, die sich aber nicht von Pointe zu Pointe hangeln und gerade deshalb lustig sind. Sein Vortrag hat Tiefe und Authentizität. Die Texte bewegen den Zuschauer, und man hört gerne und gespannt, ja geradezu gefesselt zu. Das ist eine völlig eigene Form von Alltagssatire. Ich bin begeistert!“
Dieter Nuhr
Kabarettist, Comedian, Moderator und Autor

 

 
"In nur 20 Minuten die Gesichtsmuskeln des Publikums dermaßen zu strapazieren, ist wahrhaftig eine Kunst."
Westfalenpost
Artikel vom 06.11.2017

 

  

 

"Seine charismatische Erzählung über die drei jungen Männer, die Polizei, ein geklautes Auto, zwei Flaschen Wodka und drei Lutschbonbons, glich fast einem poetischen Meisterwerk. Eine reizvolle Form von lebendiger Alltagssatire, dessen Ende mit voller Spannung vom Publikum erwartet wurde."

Hessische Allgemeine,

Bericht vom 06.10

 

 

 
"Nikita Millers Comedy passt zunächst in keine Schublade. Wer das übliche Pointen-Bam-Bam-Bam von Anfang an erwartet, der ist falsch. Nikita ist ein charismatischer Erzähler, aus dessen äußerst unterhaltsamen Stories man erst wieder rauskommt, wenn man das Ende der Geschichte abwartet."
Dominik Kuhn alias Dodokay
Comedian, Sprachkünstler und Regisseur

 

 

 
"Als ich The Nikita zum ersten Mal traf, dachte ich, hoffent-lich haut mich der Riese nicht. Um mich zu retten, sagte ich: "Werde Comedian oder noch besser Geschichten-Erzähler!" Er hielt mich für verrückt, aber mich hat es gesund nach Hause kommen lassen. Als er einige Zeit später seine erste Geschichte auf der Bühne erzählte, stehend, zwei Meter groß, Haare so lang wie ein Streichholzkopf und durchtrainiert wie ein Mönch der Shaolin, bat ich ihn, sich auf einen Stuhl zu setzen, damit er keine Schneiße schlägt, falls er mal ins Publikum fällt. Also setzte er sich hin und erzählte. Und wie er erzählte. Und ich hatte nur den einen Gedanken: "Wow, da kommt was auf uns zu! Der ist anders !" Inzwischen hat das auch die Szene bemerkt. Er ist anders deutsch, ist Weltenbürger. Ist anders komisch, ist philoso-phisch, direkt und hat russischen kasachen Hintergrund mit Herz im Kopf. Es gibt Comedians, bei denen man schon bei der ersten Begegnung merkt, dass sie einem gefehlt haben. Nikita Miller ist so einer. Und er hat sich auf den Weg gemacht. Und wenn so einer losgeht, dann kommt er auch an! Wo immer das sein mag."
Klaus Birk
Kabarettist, Comedian, Autor, Coach

 

 
"Nikitas haarsträubende Wodka-Geschichte über Russlanddeutsche und ihren deutschen Freund, Nikitas Alter Ego 'Lars', die er in Ladenburg ebenso rasant wie rasend komisch zum Besten gibt, kommt beim Publikum großartig an."
Mannheimer Morgen
Artikel vom 24.04.2017


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